Magnetresonanztomographie

Unsere Kompetenzen im Bereich Mangnetresonanztomographie

  • Schädel
  • Kiefergelenke
  • Hals -und Hirngefässe
  • Halsweichteile
  • Oberbauchorgane (Leber, Gallengänge, Bauchspeicheldrüse, Niere, Nebenniere)
  • Beckenorgane (Prostata, gyn. Organe)
  • gesamte Wirbelsäule
  • alle Gelenke
  • Nierenarterien, Aorta
  • ggf. Becken -und Beinarterien

Durch die Verfügbarkeit des MRT sollte dies als Hauptverfahren zur Schädel- und Gelenk- sowie Wirbelsäulendiagnostik, v.a. bei Patienten jünger als 40 Jahre, genutzt werden, um ohne Strahlenbelastung ein aussagekräftigeres Ergebnis bzgl. Ihrer Beschwerden zu erzielen.

Das Verfahren liefert Querschnittsbilder durch die Anregung der Gewebeatome innerhalb eines starken, statischen Magnetfeldes durch den zusätzlichen Einsatz von Gradientenspulen (verantwortlich für die Ortskodierung der Bilder in xyz-Achse) sowie von Sende- und Empfängerspulen. Diese existieren z.B. für jedes Gelenk oder den Kopf.

Der Geräteschacht hat einen Durchmesser von 60 cm. Für Patienten, die unter Platzangst leiden, bieten wir ein orales Beruhigungsmittel an. Sollten Sie eine entsprechende Tablette erhalten müssen Sie in Begleitung erscheinen, weil Sie an diesem Tag weder fahrtauglich noch arbeitsfähig sind.

Außerdem besitzt unsere Kopfspule einen Spiegel mit dem man während der Untersuchung in die Ferne schauen kann!

Durch eine angenehme Beleuchtung und Belüftung sollte die Untersuchung im Gerät so vorteilhaft wie möglich verlaufen.

Vorbereitung von MRT-Untersuchungen

1. Intravenöse Kontrastmittel

Die Gabe von i.v.-Kontrastmittel ist nur bei einigen Fragestellungen nötig. Wir verwenden gadoliniumhaltige Kontrastmittel, welche makrozyklisch sind und somit stabil an ihre Trägersubstanz gebunden werden, wodurch die ungewollte Ablagerung im Gewebe und dortige Schädigung vermieden wird. (bzgl. Presse: Gadoliniumablagerung im Hirn)

Auch der ursprüngliche Hype bzgl. der Nierenschädigung durch Gadolinium wurde 2015 von der Kommission für Uroradiologie entkräftet. Eben durch die Verwendung stabiler KM-Verbindungen geht die Wahrscheinlichkeit einer Nierenschädigung gegen null. Auch deshalb sind die Kreatinin- und GFR-Werte nur noch bei Patienten mit primär eingeschränkter Nierenfunktion und/oder bestehenden Risikofaktoren dafür zu bestimmen.

Dialysepatienten sollten die i.v.-Kontrastmittel-Untersuchung so planen, dass sie anschliessend oder am nächsten Tag dialysiert werden.

Stillende Frauen sollten die Milch für 2 Tage verwerfen.

2. Orale Kontrastmittel

Lediglich bei Oberbauchuntersuchungen, z.B. der Bauchspeicheldrüse, werden manche Säfte (Ananas, Heidelbeere) wegen ihres Eisengehaltes zur Kontrastierung eingesetzt.

3. Vorbereitung

Vor Oberbauch-MRTs sollten Sie ca. 4 bis 6 Stunden nüchtern sein, um Artefakte im Bild durch Darmgas zu vermeiden.

Außerdem wird je nach Fragestellung und Körpergewicht Buscopan i.v. gespritzt, um die Magen-Darmtätigkeit zu beruhigen und damit ebenfalls die Artefakte im Bild zu reduzieren.

Bitte kommen Sie zu solchen Untersuchungen in Begleitung, da Sie für diesen Tag nicht mehr fahrtauglich und arbeitsfähig sind.

Quelle: https://asb-radiologie-wilkau.de/Magnetresonanztomographie

Kontakt

ASB Soziale Dienste gGmbH
MVZ Radiologie
Gewerbering 4
08112 Wilkau-Haßlau

Telefon: 0375 671061

Fax: 0375 69241330

E-Mail: radiologie@asb-zwickau.de

Urlaub

vom
07.02.2020

bis
14.02.2020